Letzte Chance.

Wow, nachdem ich das geschrieben habe, weiß ich nicht mal ob ich das veröffentlichen soll. Aber der Titel sagt es bereits. Ich habe so viel verschwendet, Geduld herausgefordert und Vertrauen missbraucht. Es ist Zeit, an mir selbst zu arbeiten.

Sorry

Mir geht’s so gut (Danke Lisa :-*), aber mir geht’s oft nicht gut. Es ist wieder mal Zeit, an mir zu arbeiten.

Ich habe seit langem wieder mal meinen Bauch angeschaut, nachdem ich ein Foto von mir vor ein paar Jahren gesehen habe. Nope, das mag ich nicht. Also das jetzt. Ich bin müde. Ich mag nichts tun, und schiebe alle Verantwortungen auf das Unermessliche heraus.

Und in manchen Fällen schaffe ich nicht mal das.

Ich mag das so nicht. Jede Person kennt das.
Wenn jemand anruft – was kann da los sein, wo habe ich nicht aufgepasst.
Ungelesene Emails: 29. weil ich das machen werde
Neue Anfragen: ja klar, kann ich.

Aber ich will nicht mehr so sein. Wenn mich jemand fragt, und ich ja sage, soll das so sein.
Zeitnah. Verlässlich. Gut. Unterstützend.

Ich war nicht so, und ich bin nicht so. Bis jetzt. Ich bin für euch da. Und sage nun auch, wenn mich etwas nicht interessiert.

Das Nein-sagen

Das wird meine wichtigste Aufgabe, nach dem folgenden Absatz.

Ich werde nichts mehr annehmen, nur weil mich jemand fragt. Dafür bin ich zu uninteressiert und unverlässlich. Ich mag mich für Projekte begeistern, die mich interessieren. Nicht weil ich es erledigen kann.

Was ich mache.

Ich bin keine 30 mehr, und ich weiß das. Meine fast Nachbarin hat mich aber eines Besseren belehrt.

Ich mag wieder zufrieden mit mir sein, und Energie haben. Gut ausschauen. Meiner Freundin und meiner Familie das bieten, was sie verdient haben.

Deshalb geht nun alles raus. Der ganze IKEA Sack voll mit schlechten und nicht vorhandenen Erinnerungen. Der Schrott, den ich über Jahre angesammelt habe. Die Angewohnheiten, die mich hier her gebracht haben. Und ich gehe wieder trainieren. Jetzt. Heute ist Tag 1. Kurz vor meinem 35. Jahr.

Zeit mich endlich zu bessern.

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